FeedEßbare
PflanzenreichBrockhaus 1882

Eßbare Erden nennt man diejenigen erdigen Massen, die in manchen Gegenden gegessen werden, z. B. die fette Erde, welche nach dem Bericht A. von Humboldts die am Orinoco wohnenden Ottomaken verzehren. Der Hauptbestandteil dieser eßbaren Erden sind lebende oder fossile Bacillariaceen (s. Algen J). Ebenso verhält es sich mit dem sog. Bergmehl (s. d.), das fast ausschließlich aus den Kieselpanzern solcher Algen besteht.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 368Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

Auf derselben Druckseite 5

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Pflanzenreich 6