Bitümen ist der generelle Name für gewisse in der Erde vorkommende, meist wohl der Zersetzung von Steinkohlen-oder Braunkohlenlagern ihre Entehung verdankende, brennbare Produkte, welche durch mehr oder weniger dunkle (braungelbe is schwarze) Farbe und einen eigentümlichen brenz-Stoffe treten teils dünnflüssig, ölartig, als Erdöl oder Petroleum (s. d.), teils dickflüssig und selbst als Erd⸗ oder Bergteer, teils endlich als e Körper, jedoch stets von geringer Härte, Erdarz, Erdpech, auf. Die drei Formen gehen estalt ineinander über, daß kaum eine sichere Grenzlinie zwischen ihnen zu ziehen ist. Der Erdteer stellt ein Gemisch aus Erdöl und Erdharz dar, erscheint desto dicker, je mehr er von letzterm entlt, und wird bei seinem (auf Verdunstung oder dation des Ols beruhenden) Eintrocknen ganz 10 Erdharz. Erdöl und Erdteer quellen häufig von asser begleitet, ersteres oft auch ohne dieses, hervor; Erdharz wird teils auf Seen schwimmend gemmes teils gegraben. Ein anderes häufiges Vordaß dieselben verschiedene Gesteine (namentli Kalkstein oder ein Konglomerat von Kalksand Thonschiefer u. s. w.) mehr oder weniger reichlich dringen, ihnen die dunkle Farbe und den eigenen Geruch mitteilen: bituminöse Gesteine. der Dron des Erdteers sind: mehrere Gegenden in r Provinz Hannover, Braunschweig, Dinddad Tirol, die Auvergne, Zante, Barbadoes, Trinidad. dendung findet derselbe vorzüglich als Wagenere und zur Ilem der Aaphalk Zum Erdgehört vor allem der Asphalt (s. d.) als die einzige .• wichtige Art, ferner der Claterit Elastisches Erdpech), der Retinit (Retinasphalt) u. a. m.