Fachbaum (Wehrbaump ist bei hölzernen Wehren der oberste Balken oder Holm, der in der Regel oberhalb abgerundet ist und von dessen Höhenlage die Stauhöhe des Id.Wen Wassers oder dessen Gefälle bestimmt wird. Wegen des Einflusses dieser Stauhöhe auf die anliegenden Ufer bei Uberschwemmungen, sowie auf die unterhalb des kniste res liegenden Anlagen und ihre Gefällverhältnisse wird dieselbe oft gesetzlich normiert, durch Eichpfähle oder Pegel markiert und deren eigenmächtige Veränderung streng 1 der pu stenstand. ächel, Form der Monochasien, s. unter Blüächer heißen die aus Baumblättern, Papier, Federn, Taften und andern leichten Stoffen kunstvoll gearbeiteten Werkzeuge, mittels welcher man sich Kühlung Wrhet oder zufächeln läßt und deren Gebrauch im Orient, in Indien und China von sehr hohem Alter ist. Mit den Pfauen, die im 5. Jahrh. v. 4* in Griechenland bekannt zu werden anfingen, kamen die 0 von Pfauenfedern auf, Erzeugnisse der Weichlichkeit und üppigkeit der kleinasiat. Küstenbewohner. Zu Athen betrachtete man den F. gleichsam als Scepter der Schönheit, und die röm. Damen hielten ihn gleichfalls in hohen Ehren. Selbst in der christl. Liturgie fand er Aufnahme, bei der röm. Kirche bis zum 14. Jahrh., bei der griechischen und armenischen noch heute; der Papst läßt sich bei hohen Feierlichkeiten zwei Pfauenwedel vortragen. Italien und Spanien kannten und gebrauchten die F. viel früher als Frankreich und Deutschland, wohin sie erst im 16. Jahrh. kamen. Auch waren die ersten F. nicht wie die jetzigen, sondern hatten bloß einen Stiel und auf demselben ein farbiges Kartenpapier, oder einen reichen, kreisförmig gestellten von Federn. Kostbare Gegenstände dieser Art sieht man 1½ in den Händen ital. Damen des 16. Jahrh. auf n im 17. Jahrh. verfertigte man einer Achse zusammengenieteten Stäbchen von verschiedenem Material, und diese Fabrikationsweise kam direkt aus China. Die Mode machte unter Ludwig XIV. aus dem F. einen Gegenstand des Luxus. Das Holz wurde durch Perlmutter, Elfenbein, Gold, Stahl, Schildpatt ersetzt. Anstatt des Überzugs von farbigem Papier malte man auf die Speichen oder in die Zwischenabteilungen Bilduise, Blumen, Veduten, Landschaften, benutzte auch galante Scenen der Schäferpoesie und Mythologie (s. Fig. 3). Nachdem er während der Französischen Revolution fast überall aus der Mode gekommen war, wurde er später wieder in Aufnahme gebracht und ist seitdem ein wesentlicher Bestandteil des eleganten Damenputzes geblieben. Gegenwärtig bildet er einen Hauptzweig der modernen Fabrikation von Galanteriegegenständen, insbesondere zu Paris. ächerförmige Schichtenstellung —7 entsteht durch starke Zusammenpressung von Dunds. falten infolge Schub gebirgsbildenden Drucks, also horizontalen Schubes. Sie äußert sich darin, daß eine Centralzone von ältern vertikal stehenden Schichten beiderseits von jüngern unterteuft wird, woraus eine fächerähnliche Stellung des Schichtenkomplexes resultiert (Montblanc, St. Gotthard).