Farina (Salvatore), ital. Romanschriftsteller, geb. zu Sorso in der sardin. Provinz Sassari am 10. Jan. 1846, erhielt seine Schulbildung in Sassari und in Cäsal-Monferrato und studierte darauf zu Pavia und Turin die Rechte, widmete sich aber später ganz der belletristischen Schriftstellerei. Seine durch Anmut und Humor sich auszeichnenden Erzählungen erwarben ihm die Gunst des Publikums in solchem Grade, daß er von seinen Landsleuten der «italienische Dickens o zubenannt wurde. Von seinen zahlreichen Arbeiten sind zu (Mail. 1869), «II romanzůo di un vedovon (Mail. 1872), Fiamma vagabondas (Mail. 1872; neue Ausg. unter dem Titel „Frutti proibitio, Mail. 1878), „Fante di piccob (Mail. 1874), „Amore bendatos (Mail. 1875), «Capelli biondio (Mail. 1876; 3. Aufl., Tur. 1879), KDalla spuma del maren (Mail. 1876; 3. Aufl. 1882), Un tiranno ai bagni di maren (Mail. 1877), 4II tesoro di Donnina v (Mail. 1877; 2. Aufl. 1878), „Racconti e scenen (Mail. 1878), Oro nascosto: scene della vita borghesen (Rom 1878), «Mio figlios (ein Cyklus von vier Novellen: Prima che nascessev, Tur. 1879, „Le tre nutrici o, Tur. 1879, K«Mio figlio studia , Tur. 1879, Mio figlio (Tur. 1881), „L'intermezzo e la pagina nerav (Tur. 1881). Die meisten dieser Erzählungen sind in mehrere europ. Sprachen übersetzt (deutsch in Auswahl von Borchers, 3 Bde., Lpz. 1877). Seit neuerer Zeit redigiert F. den litterarischen Teil der Gazzetta musicaler und gibt die «Rivista minimas und eine Bibliothek ausgewählter ausländischer Romane in ital. Üübersetzungen heraus.