Fiorillo (Federigo), Violin⸗ und Violoncellspieler, geb. 1753 in Braunschweig, Sohn des in Italien und Deutschland wirkenden Opernkomponisten Ignazio F. (geb. zu Neapel 1715, gest. zu Fritzlar 1787), war 1783 Kapellmeister in Riga, besuchte darauf Paris und hielt sich um 1790 in London, um 1800 in Amsterdam auf, wo er auch 1812 starb. Außer Etuden 910 die Violine, die noch stets als Schulubungen gebraucht werden, gab er auch sonstige Kompositionen — sein Instrument, sowie Orchester-Symphonien heraus.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 831Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei