Florian, Heiliger und Märtyrer, soll zu Zeiselmauer in Niederösterreich um das J. 190 geboren worden sein. Er diente in dieser Gegend unter dem Statthalter Aquilin im röm. Heere und wurde von diesem 230 Während einer Christenverfolgung wegen seines standhaften Bekenntnisses des Christentums unweit Lorch in der Enns ertränkt. In der Nacht nach der Tsemen d erschien F. einer frommen Frau, der er seinen Leichnam an der Stelle zu begraben gebot, wo jetzt das große Augustiner-Chorherrenstift Sanct Florian (s. d.). bei Linz steht. Später wurden die Gebeine des Heiligen nach Rom gebracht und mit denen der Märtyrer Stephanus und Laurentius vereinigt. Als 1183 der poln. König Kasimir und der Bischof Gedron von Kralau den Papst Lucius III. um Reliquien angingen, schickte dieser ihnen Überreste des heiligen F., der seitdem der Schutzpatron Polens wurde. Gewöhnlich wird F. als Krieger und mit einem Gefäß Flammen ausgießend abgebildet, weshalb man ihn gegen Feuersgefahr anzurufen üder Der kirchliche Gedächtnistag des Heiligen ist der 4. Aug.