Abakiskus, m., Abacissus, ονιανοσ, das kleine Plättchen, welches bei manchen Kapitälen dem Abakus untergelegt oder auf dessen Unterseite angearbeitet ist, um das Abdrücken hervorragender Verzierungen zu verhüten (s. a-b in Fig. 2). Vgl. d. Art. Schutzsteg. Ms.) abaque, m., engl. und lat. abacus, ital. u. span. abaco, eigentlich Tisch, Platte, Täfelchen; daher auch Rechentafel der Alten. — 2. (Bauk.) frz. abaque, m., tailloir, m., engl. abacus, Deckplatte d. Kapitäls; zuerst jedenfalls angebracht, nicht um, wie Viele behaupten, die Säulen vor der Witterung zu schützen, sondern um zwischen der runden, vertikal stehenden Säule und der geradlinigen, horizontal aufliegenden oder als Bogen aufdrückenden Last eine Vermittlung e Die einfachste Form, wie bei c-d in Fig. 2 dar⸗ urr drrrr ägyptischen u. ältesten do⸗ Ffffffffffff entwickelte, sehr mannich⸗- fache Gestaltung der Aba⸗ Br. ken s. in d. Art. dorisch, ioromanisch, gothisch etc. — Fig. 2. Abakus. 3. Feld mit Figuren, in Mosaikfußböden eingesetzt. — 4. Viereckige Marmortafel, zum Schmuck in die Wand eingefügt. — 5. Die franz. Steinmetzen der Gegenwartnennen abaque ein gothisches Ornament in Form eines Plättchens, das mit Netzwerk oder Perlstab von der halben Breite des Plättchens belegt ist. Ms.