Baadersches Gebläse, n., s. Gebläse. Bnake, auch Baak, k., Baße, k., 1.(Feldm.) auch Absteckbaake, Absteckstange gen., s. Absteckpfahl, frz. amarque, k. engl. dirécting-staff, Zeichenpfahl, bei den Feldmessern zum Abstecken re, gebraucht; es giebt a) kleine, sogenannte Steckbaaken, auch Piquets (s. d.) genannt; b) frz. baton m. de la chaine, engl. chain-pole, auch Ketten halter Kettenstab, Kettenbaake gen. Ungefähr 1½ m. lange, mit, eisernen Spitzen und einem Querstift ca. 20 em. von der Spitze aufwärts versehene Stange zum Nachziehen u. Befestigen der Meßkette, deren letztes Glied von oben an dieselbe gesteckt wird u. auf dem Querstift ruht; e) Fahnenbaake, auch Abwink- oder Visirbaake gen., frz. baton de jauge, engl. ranging-pole, mit einem kleinen weiß-rothen Fähnchen; d) auch Strohwischstange gen., frz. jalon, m., engl. common-staff, gewöhnliche lange Stange mit einem Fig. 310. Baaken. Strohwisch. — 2. (Seew.) Schiffsbaake, auch Boje, Buje, Blake, Blüse, Fahre, Wahrtonne re. gen., frz. amarque, palise, bouée, f., engl. buoy, leading-mark, beacon, Zeichen zu Warnung der Schiffer vor Untiefen, zu Bezeichnung der Grenzen des Fahrwassers etc., besteht entw. in einem Pfahl od. in einer schwimmenden Tonne, Korbre. EIDELBERG O Universitatsbibli3. (Schiffsb.) Auch stehende Baake, Warte, Uferbaake Landbaake, frz. kanal, uu., marque, engl. beacon, an den Ulfern der Flüsse oder am Strand des Meeres errichtete Merkmale in auffallender Form u lebhafter Farbe, ebenfalls zu Orientirung der Schiffer bestimmt, s. Figur 310 und 311.