Abbau, m. (Bergb.), frz. exploitation, f., ouvrage, in Belgien ouvre, f., oder pourchasse, f. d'une veine, engl. work, working, winningofa seam, Art und Weise, nutzbare Mineralien aus ihren Lagerstätten gewonnen werden. Man unterscheidet bes. folgende Abbaumethoden, I. A. mit Bergeversatz, und zwar a) Firstenbau, b) Straßenbau, c) Seitenstraßenbau und Seitenfirstenbau, d) Stoßbau, e) Querbau, k) Strebbau; II. A. ohne Vergeverlah, und zwar a) Pfeilerbau, b) theilweiser Abbau und Orterbau, c) Stockwerks⸗ und Weitungsbau, d) Bruchböbau; III. A., besonderer, u. zwara) Tunnelbau, b) Kuhlenböau, c) Duckelbau, d) Abbau von Putzenwerken; IV. Sinkwerke. S. d. betr. Art. [82.)
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 2Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei