Apfelbaum, m. (Pyrus malus, f. Pomaceae), frz. bommier, m., engl. apple⸗ trée, ital. melo, span. manzano. Das Hol; dieses Baumes, bes. des wildwachsenden, weniger zu B Banholz als zu Tischlerarbeiten anwendbar, ist rothbraun, mit Adern durchzogen, oft schön gewellt, fest, hart u. dicht (veredelte Sorten häufig kernfaul); läßt sich gut poliren, nimmt Beizen, bes. schwarze, gern an,‚ wirft sich aber leicht und reißt gern auf. Vorzüglich schön ist das zähe, harte Holz der Stammenden und Wurzeln. Spez. Gew. trocken 0,; frisch od. naß 0,5; also absol. Gew. pro Kbm. ca. 924, Kg. Dauer in absolute Festigkeit 1900Kg. aufd den qem. Querschnitt, rückwirkend 700 Kg.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 136Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei