Balkenstärke herzugeben, über den Handel mit Balkenholz, sowie über alles hier allerdings mit Einschlagende, aber nicht blos B.sondern auch andereVerbandhölzer Betreffende, s. unt. d. Art. Bauholz, Beschläge, Holzverbindungen etc. B. Eiserne Zalken. Bei der jetzt immer mehr überhand nehmenden Holztheurung gewinnen die eisernenßalken eine immer ausgedehntere Anwendung, welche sich auch noch dadurch empfiehlt, daß eiserne B. natürlich eine bei weitem größere Feuersicherheit gewähren als hölzerne; was nun die Gestalt, die Mäße des Querschnitts etc. für eiserne B. betrifft, so schlage man darüber die Artikel Biegung, Bauch, Elastizität, Festigkeit, Eisenbalken, Eisenkonstruktion, Gußeisen, Schmiedeeisen, Walzeisen, Gitterträger, Brücke, Decke, Träger etc. nach. C. Es giebt auch steinerne Balken, die jedoch jetzt in Deutschland nur wenig mehr in Anwendung kommen, weil man sie wegen der geringen Tragfähigkeit unserer meisten Steine nicht weit frei liegen lassen könnte. Den Alten standen Steine von größerer relativer Festigkeit zu Gebote, u. ihre Technik stand zu niedrig (sie kannten die Gewölbe nicht), als daß sie eine andere Konstruktion hätten anwenden können; daher findet man in antiken Baustilen überall Steinbalken verwendet; s. d. Art. ägyptisch, griechisch, römisch ve. V. Balken, m. (Schiffsb.), frz. bau, m., engl. bDeam. Im Schiffsbau heißen die quer über das Schiff liegenden, von einer Wand zur andern reichenden u. die Planken der verschiedenen Decke tragenden, sämtlich mit einer Krümmung nach oben (Aufbug) versehenen Querhölzer B. Der längste derselben Uegt am Mittelspant und heißt der Segel⸗ oder große B., frz. maitre-bau, engl. midship-beam; nach ihm bestimmt sich das Mãß zu vielen anderen Theilen des Schiffes. Alle diese B. ruhen auf der Balkentracht, s. d. Art.; die B. der unteren Verdecke macht manstärker, da die Kriegsschiffe auf den unteren Decken die schwersten Geschütze haben und überhaupt alle schweren Gegenstände nach unten kommen. B. der Kuhbrücke, frz. bau du faux pont, engl. or-Ilop-beam, sind bestimmt, die Kuhbrücke, s.d. Art., zu tragen. „Der Heckbalken, frz. grande flüte, engl. great transom, der Hauptbalken am Hintertheil des Schiffes, ist mit dem liothek Heidelberg DFC Achtersteven durch Einschnitte oder Bolzen verbunden. B. der Lausepflicht oder Vorpflicht, Schloßholz des Bugspriets, frz. poutxe de Lespace devant le chateau davant, engl. béeam of the foredeck, ist ein B., der etwas niedriger als die B. des zweiten Verdecks, zur Verstärkung des Bugspriets, liegt; die Stützen der Vorpflicht ruhen auf dem-VI. Zalken an der Wäge, frz. fléau, s.d. Art. Balancier und Wägebalken. VII. In der Scheune wird die Vor-oder Emporscheune u. daher in Niedersachsen jeder Kornboden Balken genannt.