Ballenblume, k., engl. ballflower, Hohlkehlverzierung des englisch-gothischen Stils, bes. im decorated style des 14. Jahrh., selten im 13. Jahrh. vorkommend, nicht immer ganz gleich gestaltet. Fig. 374 stellt die hauptsächlichsten Varianten dar, und zwar a und beaus Grendon von eirca 1350, 6 aus St. Mary's in Oxford 1280, H aus der Kirche von Bloxham in Oxon 1280, e aus der Kathedrale in Vork 1300, fvon der Abtei St. Albans 1300.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 241Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei