Bänke, k., engl. shambles, meißnischer Provinzialismus, als Sing. gebraucht statt des Plurals von Bank: zu Bezeichnung der Fleischhalle; s. Bank III, 2. Bankeinrichten, n., das Glatthauen der Gänge eines Schieferbruchs. Bankkisen, n., franz. patte, f., engl. cramp-iron, 1. (Schloss.) ein Stück Flacheisen, an einem Ende mit einer starken, oft gezahnten oder aufgehauenen Spitze versehen, welche auf der einen Seite einen Ansatz hat, um es einschlagen zu können, am andern Ende breit und mit mehreren Löchern versehen. Man schlägt es in die Mauer od. in einen andern Gegenstand fest ein und befestigt an die breite Seite mit Nägeln einen Schrank, Pfosten oder dgl., damit derselbe fest steht. Es giebt B. von verschiedener Form, je nachdem sie in Stein od. Holz eingeschlagen werden sollen und je nach dem Gegenstand, zu dessen Festhaltung sie dienen sollen. — 2. s. v. w. Backenhaken (s. d.).