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BaukunstBau-Lexikon 1881

Bauta, f., Zantastein, m., frz. pierre de bauta; im Norden, bes. in Skandinavien, heißen so die meist schlanken, aufrecht stehenden Gedenksteine ohne Inschrift oder mit 3Runen, welche wahrscheinlich vor Einführung desChristen⸗ ⸗äthums zum Andenken nordischer Helden errichtet sind. „Bautag, m., der Tag, an welchem die Baufrohnen (s. d.) ⸗von den dazu Verpflichteten geleistet werden müssen. „Hautare, f. frz. taxe, engl. assize, von den Behörden ⸗hier u. da angeordnete Bestimmungen in betreff des Ar⸗ ⸗beitslohnes der Bauhandwerker, sowie des Preises verrschiedener Materialien und einzelner Arbeitsleistungen. r Baute, f., 1. s. v. w. Baude. — 2. s. v. w. Gebäude, im „Bau begriffen, meistens im Plural gebräuchlich. Vauthaler, m., eine zum Andenken an einen wichtigen „Bau geprägte Münze. Bautisterio, m., span., s. Baptisterium. e]Vauunternehmer, m., franz. entrepreneur m. de batisse, engl. undertaker, adventurer, contractor, eigent⸗ ⸗lich Baulieferant; neuerdings werden öfter wie früher t ganze Bauten an Bauunternehmer in Verding gegeben. „So viel Bequemlichkeit auch für den Bauherrn und Bauführer hieraus erwächst, so ist doch diese Manier nicht geerade sehr rathsam. In den letzten Jahren nennen sich so vdie selbständigen Unternehmer von Neubauten, richtiger „Bauspekulanten genannt. rbauverkrüppeln, akt. Z. (Bergb.), Gruben u. Schächte so unrichtig anlegen, daß aus ihnen Erze, Wasser etc. gar onicht od nicht in genügender Weise zu gewinnen, auch keine „frische Luft (Wetter) hineingebracht werden kann. tbauverrichten, akt. 3., den Grubenbau regelrecht betreiben.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 317Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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