cellular, adj., engl., zellenförmig, in Zellen getheilt; EC. pattern, Bienenzellenmuster, s. d. AÄrt. alveated und Fig. 147. — C. vault, s., das Gurtgewölbe, Fachgewölbe, Zellengewölbe, Tonnengewölbe mit Gurten. — C. wheel, s. (Hydr.), das Schöpfrad mit Kästen. Celluloid, u., Zellhorn, Trocadero, istein Ersatzmittel für Elfenbein etc., 1869 von den Brüdern Hyatt (Amerika) erfunden, seit 1873 im großen sabrizirt. — Die Masse besteht aus Nitrocellulose (. Cellulose), also Schießbaumwolle und Kampher, in dem das Gemisch unter dem Druck einer hydraulischen Presse mittels Dampfauf 65—130 0. erwärmt wird. Die Masse ist, frisch aus dem Apparat kommend, durchscheinend, hornartig, wird dann hart, fest, sehr elastisch, nimmt frisch leicht Färbung, trocken gute Politur an. — Man setzt auf ca. 100 Th. Nitrocellulose und 50 Th. Kampher noch 100 Th. Elfenbeinstaub zu. — Das C. ist in Wasser unlöslich, im kalten Zustand fast geruchlos u. wird bei 125 C. so plastisch, daß es durch Druck geformt, ja auch aus mehreren Stücken durch Druck ein einziges Stück erzeugt werden kann. Man ahmt durch thek Heidelberg DFC versch. Färbung aus C. außer Elfenbein auch Schildpatt, Bernstein, Malachit, Lapislazuli etc. nach. — Die leichte Entzündlichkeit beschränkt bis jetzt noch die Anwendbarkeit.