Zinkoryd, n., Zinkocher, Pompholix, weißes Nichts, Philosophenwolle, Zinkwolle, Zinkblumen, frz. fleurs de Zincengl. lowersofaink, istein weißes Pulver, daß nicht verflüchtigt, nicht durch Wärme zersetzt werden kann, nur sehr schwierig schmilzt, durch Erwärmung gelb, dann wieder weiß wird, sich nicht in Wasser auflöst, aber sich mit demselben zu Zinkorydhydrat verbindet, in Säuren und ätzenden Alkalien leicht lösbar ist; 1. in der Natur findet es sich nur an Säuren gebunden, s. d. Art. Zink I. a. b. sowie d. Art. Vitriol. — 2. Künstlich wird es dargestellt a) auf trockenem Wege, indem man Zink (s. d.) bei Luftzutritt erhitzt, bis das Zink verbrennt und der Tiegel sich mit baumwollenartigen Flocken anfüllt, welche durch Reiben u. Abschlämmen mit Wasser von dem nicht oxydirten Zink gereinigt werden, oder indem man Zink in Retorten verdampft, die Dämpfe einem heißen Luftstrom aussetzt und in Kammern leitet, wo sie sich niederschlagen; — b) auf nassem Wege, indem man schwefelsaures 3.(Zinkvitriol) mit kohlensaurem Natron zersetzt u. das erhaltene kohlensaure Z. durch Glühen von der Kohlensäure befreit. Ueber die Anwendung s. d. Art. Zinkweiß. Chlorzinklösung mit 3. gemengt eignet sich nicht nur zu Anstrichfarbe, sondern auch zu Kitt für Porzellan, Metalle, Glas. Chromsaures 3. wird als rothe Farbe benutzt. Binkpecherz, n., schwarze Zinkblende.