FeedCementquellen
NaturlehreBau-Lexikon 1881

Cementquellen, a) selbständige, aufgelöstes Kupfervitriol (schwefelsaures Kupferoxyd) enthaltende Quellen, b) kommen sie als Grubenwasser in Erzgruben vor. Sie haben die Eigenschaft, hineingelegtes Eisen schnell mit einer Kupferschicht zu überziehen (zu cementiren), indem die Schwefelsäure des Kupfervitriols nähere Verwandtschaft zu Eisen als zu Kupfer hat, welch letzteres wieder metallisch wird. So gewinnt man (3. B. in Neusohl in Ungarn) das sog. Cementkupfer.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 26Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

Auf derselben Druckseite 12

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Naturlehre 6