FeedCementrohr
Handwerk & GewerbeBau-Lexikon 1881

Cementrohr, n., Cementröhre, k., frz. tuyau m. en eiment, engl. cement-pipe, zu Kanalisationen, Durchlässen etc. sehr geeignet. Während kleine Dimensionen in Thonröhren fast noch billiger zu beschaffen sind, dominirt das Cementrohr bei großen Weiten bezüglich des billigen Preises entschieden. Weite Thonrohre sind ohne Reißen schwer zu trocknen und zu brennen und daher relativ viel theurer als die engen, wogegen bei Cren sich der Preis lediglich nach dem Gewicht erhöht und große Rohre im allgemeinen sogar billiger sind. Bereits sehr eingeführt sind Ce größter Dimensionen in Frankreich, am Rhein, in Oesterreich. Sie werden gegossen, besser noch gepreßt, entweder fertig geliefert mit Muffen oder an Ort und Stelle fortschreitend verlegt. Man nimmt dazu 1 Th. Cement u. 3, 4 u. mehr Th. Sand u. Kies. (Näheres s. z. B. in W. Becker, 1868; s. Cementliteratur, Art. Cement D.).

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 26Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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