Ceres, bei den Griechen Demeter, Göttin des Landbaues sowie der Ehe; in ihrwird die nährende Natur als Mutter verehrt. Sie wird gewöhnlich als thronende Matrone mit umhüllender Gewandung, Mohn und den Aehrenkranz in den Händen haltend, dargestellt; die ihr zuSeite befindlichen Fackeln, der Fruchtkorb und das Schwein sind ihre Attribute. Auch als Friedensgöttin wurde sie verehrt und erschien dann mit Scepter und Diadem geschmückt, oder, die Persephone suchend, mit Fackeln auf dem Drachenwagen stehend. Statt der Fackeln erhält sie zuweilen einen unbeschlagenen Speer, eine Sichel oder ein Füllhorn.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 32Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei