FeedCerium
NaturlehreBau-Lexikon 1881

Cerium, Cer, Cererium od. Cermetall, n. frz. cërium, engl. cerium, Erdmetall, 1803 gleichzeitig von Klapproth, Berzelius u. Giesinger entdeckt, später erst von dem immer mit ihm auftretenden Lanthan und Didym getrennt. — C. ist, isolirt dargestellt, ein graues Pulver, das, gerieben, Metallglanz annimmt ubeiErhitzung an der Luft wiederzu Oxyd verbrennt. Ceriumoxyd sowohl als oxalsaures Ceriumoxydul, u. schwefelsaures Ceriumoxyd u. Ceroxyduloxyd dienen als gelbe Porzellanfarbe, sowie medizinisch; das Oxydul findet sich in den meisten Kalksteinen, Pflanzenaschen und Knochen — das Cersulfat dient zu Herstellung v. Anilinschwarzan Stelle des vanadinsaurenAmmoniaks.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 32Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

In anderen Lexika 1

Alle Lexika nebeneinander →

Auf derselben Druckseite 12

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Naturlehre 6