FeedChromroth
NaturlehreBau-Lexikon 1881

Chromroth, n., 1.frz. rouge m. de chrome chromate de plomb basique,engl. chrome-red, basisch-chromsaures Bleioxyd, wird erhalten, wenn man Chromgelb mit Kali- oder Natronlauge erwärmt, oder indem man eine neutrale Bleizuckerlösung mit neutralem chromsauren Kalilgelbem) und freiem Aetzkali fällt. Diese Farbe findet ähnliche Verwendung wie das Chromgelb. Mischt man dem Ch. Chromgelb bei, so kann man eine schöne Orangefarbe erzielen, die den Namen Chromorange führt. Vergl. Bleifarbe 10. — 2. Ein anderes Ch., auch Chromzinnober oder sterreichischer Zinnober genannt, frz. chromate mercureux, engl. protochromate of mercury, ist chromsaures Quecksilberoxydul; durch Glühen desselben in einer Porzellanmuffe erhält man Chromoxyd, welches bei niedrigerem Hitzegrad blaugrün, bei stärkerem Glühen grasgrün ausfällt.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 51Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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