Daumen, m., auch Dänmling, Hebling, Frosch, Aufheber, m., Tahe, f., Kamm, Wellfuß, m., genannt; 1. frz. Came, camme, f., poucet, m., engl. cam, wiper, nipper, lifter, arm, ist gleichbedeutend mit Zahn, doch gilt der Ausdruck mehr von den einzeln stehenden Zähnen einer Welle, der Danmeunwelle, frz. arbre à cames, engl. Cam-shaft wallower, welche eine Stange oder einen Hebel bei der Umdrehung der Welle auf und nieder bewegen oder hin u. her schieben sollen; s. auch d. Art. Hammer, Hebel, Mühle etc. Bei den Poch⸗ oder Stampfwerken ergreift der D. der Welle den Stempel bei einem ähnlichen Zahn, der sein Däumling (frz. mentonnet, engl. lifting- cog, tappet) heißt. Daumen und Däumling sind am vorderen Theil (Kopf)etwas abgerundet, mit dem hinteren Theill Schwanz) des Rundbaumes angebrachter Zapfen, welcher hindert, daß das Seil nicht in die Haspelstützen komme. Daumendrücker, m., frz. doigtier, m., engl. thumbplate, ein breites Stück Eisen an den Klinkengriffen, auf welches beim Oeffnen der Thür der Daumen drückt.