Chathamlicht, eine Vorrichtung zur Erzeugung von optischen Nachtsignalen, die von den Engländern zuerst im Kriege mit Abessinien angewandt worden ist. Sie besteht im wesentlichen in einer Spirituslampe, in deren Flamme mit einem Blasebalg ein Luftstrom getrieben wird, der dicht vor dem Eintritt in die Flamme durch einen mit feingepulverten brennbaren Körpern gefüllten Behälter passiert. Durch den Luftstrom wird eine genügende Menge des brennbaren Körpers fortgeführt, um die durch die Luft angefachte Flamme hell leuchtend zu machen. Je nach den Entfernungen, bis zu welchen die Signale wahrgenommen werden sollen, werden verschiedene Brennstoffe angewandt. Bei kurzen Strecken und heiterm Himmel ist sehr feingepulverte Holzkohle ausreichend; bei Entfernungen von 3 bis 6 engl. Meilen wird gepulvertes Harz verwendet, soll die Tragweite des Signallichts un mehr verstärkt werden, so wird zu dem Harz noch Magnesiumpulver gefügt.