Drücker, Drückel, Drucker, m., Wirbel, frz. clinche, poignée, f., engl. thumb, clicket, latch, I. der einseitige, früher meist löffelförmige Handgriff an deutschen Thürschlössern mit hebender Falle, mit welchem diese in Bewegung gesetzt wird. — 2. (Schiffb.) krumme Hölzer zur Befestigung der Rusten (s. d.). printing-house. Die hauptsächlichsten erforderlichen Räume einer D. sind: a) der Maschinensäl, Preßsäl. Die Pressen müssen so stehen, daß die Preßwalzen rechtwinklig gegen die Fensterfront liegen und daß jeder Presse ein breites Fenster entspricht. Die Größe der Pressen ist verschieden. Rings um jede Presse muß mindestens freier BLIOTIEK IDELBERG O Universitatsbibli Raum von 60 em. bleiben, also zwischen je zwei Pressen 1¾½ M.; doch ist bei dem Druck in großem Papierformat noch mehr Raum nöthig. Den den Preßsäl tragenden Stützen und Trägern gebe man mindestens zwölffache Sicherheit. Neben dem Preßsäl liege b) ein Zimmer für den Faktor, o) ein Garderobe- u. ein Frühstücksraum für die Drucker und ein dergl. für die Arbeiterinnen, d) ein Raum zum Präpariren der Walzen; letzterer kann auch im Souterrain liegen. e) Die Papierniederlage, für deren Größe sich keine allgemeine Norm geben läßt, sei völlig trocken. f) Des Setzersals Größe bestimmt sich daraus, wie viel Setztästen aufgestellt werden sollen. Dieselben stehen in Gassen und ist auf jeden Setzer eine Gassenlänge von ca. 1½ m. zu rechnen. Die Kästen sind meist 60 em. tief u. 70—80 em. lang. Die freie Breite der Gassen betrage für jeden Setzer 55—65 em. Dazu kommt noch g) Raum für Accidenzsetzerei, für Letternvorrath etc. Die Stützen berechne man auf zehnfache Sicherheit.