eingelegter Aestrich, m. Man ebnetzuerst den Grund, welcher mit Sand überschüttet wird. Hierauf bringt man die zu Herstellung der Figuren gewählten Steinplatten oder Platten von gebranntem Thon od. dergl. an ihren Platz, so daß die Oberflächen in eine Ebene kommen, gießt in die zwischen denselben leer bleibenden Plätze einen guten Kalk⸗ oder Gipsmörtel ein, ebnet ihn und gleicht zuletzt das Ganze gehörig ab. Wenn hierbei Buchstaben, Zahlen od. Figuren weiß auf buntem Grund erscheinen sollen, so wählt man dazu einen Thon, der sich weiß brennt, jedoch auch im Feuer jede beliebige Farbedurch Zusätze annimmt. 100 kg. solchen Thons mischt man in frischem Zustand mit 75—100 kg. des nämlichen, aber vorher in schwacher Glühhitze gebrannten, feingeriebenen Thons sorgfältig; 1Art. Eingeschoben. Fig. 1514. aus dieser Komposition formt man die Platten, läßt sie lufttrocken werden und brennt sie schwach. Die Figuren, welche weiß bleiben sollen, werden in Papier ausgeschnitten u. auf die leichtgebrannte Thonplatte in gehöriger Anzahl und Stellung aufgeklebt. Die Platte wird nunmehr mit dem der gewünschten Grundfarbe entsprechenden Glasurüberzug bedeckt, die aufgeklebten Figuren entfernt und die Tafeln glasirt.