Gefäß, n., frz. vase, vaisseau, m., engl. vessel. Aufstellung von G.en auf Postamenten, Konsolen, Simsen, Verdachungen etc., ist namentlich in Gärten und Sälen ein sehr reichhaltiges Mittel zur Verzierung. Dieselben müssen mit dem Stil des Baues übereinstimmen und ihren Verhältnissen nach so gewählt werden, daß sie, wenn einzeln angebracht, den ihnen angewiesenen Raum in schicklichem Maß ausfüllen, und daß, wenn in Gruppen zusammengestellt, solche ungezwungen aussehen, ohne der Ordnung Das Glas wird gemahlen und dann entweder für sich 2 allein oder mit Zusatz von 1 Theil Sand od. dergl. auf L 3 Th. gemahlenes Glas verwendet. Das Glaspulver oder das Gemenge wird mit so viel Wasser angemacht, daß die Theile zusammenhaften, wenn die Masse zusammengedrückt wird, u. sodann in eine Form von Holz, Metalletc. gepreßt. Diese Form, welche nach Umständen aus mehreren Stücken bestehen muß, wird nachher von dem geformten Gegenstande abgenommen, und dieser in einem geeigneten Ofen bei gelinder Hitze getrocknet. Wenn er ganz trocken ist, wird er mit Sand umgeben, um die Hitze zu reguliren und die Theile, die sonst beim Brennen nachgeben möchten, zu unterstützen. Der Ofen wird dann so weit erhitzt, daß das Glaspulver eben blos zu schmelzen beginnt.