Eiskeller, m. frz. cave glacière, engl. ice-cellar; diese werden im allgemeinen nach denselben Prinzipien erbaut wieEisgruben u. Eishütten. Die Mauern müssen hohl sein u. dieser Hohlraum wird entweder frei gelassen od.mit Lehm ausgestampft. Ebenso bringt man gern ein doppeltes Gewölbe auf; wenn dies erspart werden soll, muß eine Lehmschicht von mindestens 25m. Stärke aufgebracht u. sehr gut u. gleichmäßig dicht geschlagen, auch durch eine Schicht von Klinker, Kiesel od. dgl., welche am besten mit Cement vergossen wird, vor dem Eindringen von Wurzeln etc. gesichert swerden, ehe man Erdauffüllung aufbringt. Ueber die Anlage von Ern in Bierbrauereien etc. s. Keller.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 229Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei