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Handwerk & GewerbeBau-Lexikon 1881

Eisenthon, m., frz. ter argileuz, argile f. ocreuse engl. iron-clay, umfaßt die dunkler gefärbten, eisenreichen Abänderungen der Thongesteine; spez. Gewicht 2, —2,. Schmilzt vor dem Löthrohr zu grünschwarzem Glas. 1. Dichter Eisenthon, röthlichbraun, dicht, oft schieferig. — 2. Eisenorydporphyr, zeigt bei veränderter Grundmasse dieselben Verhältnisse wie der gemeine Thonporphyr (s. d.). — 3. Mandelsteinartiger Eisenthon, E. mit Mandelsteinstruktur. Die Blasenräume sind mit verschiedenen Mineralien ausgefüllt, manchmal auch diethonige Grundmasse von Kalk durchdrungen. — 4. Schlackiger Eisenthon, wegen seines Aussehens so genannt. — 5. Schwammiger Eisenthon. Das Gestein wird durch die vielen Blasenräume sehr locker u. erhält ein schwammiges Ansehen; s.übr. Thoneisenstein.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 227Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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