Eisenthon, m., frz. ter argileuz, argile f. ocreuse engl. iron-clay, umfaßt die dunkler gefärbten, eisenreichen Abänderungen der Thongesteine; spez. Gewicht 2, —2,. Schmilzt vor dem Löthrohr zu grünschwarzem Glas. 1. Dichter Eisenthon, röthlichbraun, dicht, oft schieferig. — 2. Eisenorydporphyr, zeigt bei veränderter Grundmasse dieselben Verhältnisse wie der gemeine Thonporphyr (s. d.). — 3. Mandelsteinartiger Eisenthon, E. mit Mandelsteinstruktur. Die Blasenräume sind mit verschiedenen Mineralien ausgefüllt, manchmal auch diethonige Grundmasse von Kalk durchdrungen. — 4. Schlackiger Eisenthon, wegen seines Aussehens so genannt. — 5. Schwammiger Eisenthon. Das Gestein wird durch die vielen Blasenräume sehr locker u. erhält ein schwammiges Ansehen; s.übr. Thoneisenstein.