Brauneisenstein, m., Brauneisenerz, u., Limonit, Wiesenerz, Ouellerz, Sumpferz etc., frz. Emonite, k., hématite f. brune, fer m. oxydé hydraté, engl. brown iron-ore, besteht wesentlich aus Eisenoxyd u. Wasser, wenn man die verschiedensten Beimengungen, die sehr häufig vorkommen, nicht beachtet, erscheint tropfsteinartig, traubig u. nierenförmig (Linsenerz, Sphärosiderit, Thoneisenstein), derb u. in erdigen Partien; auch mitfaserigem Gefüge flachmuscheligem oder ebenem Bruch (dicht). Er ritzt Flußspat, ist ritzbar durch Feldspat; spez. Gew. 4,½ —3,4. Ererscheint nelken-oder gelblichbraun, schwach fettglänzend bis matt, wird vor dem Löthrohr magnetisch u. schmilzt nur schwer an den Kanten; in Salzsäure lösbar, oftmit Hinterlassung eines kieseligen Rückstandes. Die verschiedenen Arten des thek Heidelberg Bis, die man als faserig, dicht, ocherig, erdig, kalkig, thonig, kieselig unterscheidet, findet man fast stets mit einander u. meist so geordnet, daß der dichte, gemeine Brauneisenstein, frz. fer m. en roche, engl. compact bron iron-Ore, die beträchtlichsten Massen ausmacht, der faserige B. braunne Glas. nopf, frz. hydraté de fer conerétionné, fer oydé brun fibreux, engl. ibrous browniron-ore, mehr in Weitungen u. in drusigen Räumen, der erdige oder ocherige 6., Braun. eisenocher, frz. fer oKydébrunterreux, engl. ochry brown iron-ore, aber als Ueberzug vorkommt. Selten kommt vor der schlackige Brauneisenstein, Stilpnosiderit, frz. ker oKydé noir vitreux; über den thonigen Branneisenstein s. d. Art. Thoneisenstein, brauner.