Feldspatporphyr, m., Feldsteinporphyr, rother Porphyr, Ouarzporphyr, Felsitporphyr, frz. eurite porphyrolde, pétro-( silex, m.; eine feinsplitterige Feldsteinhauptmasse, umschließt Quarzkörner, Albitblättchen, Glimmer⸗ u. Hornblendetheile sowie kleine Eisenglanzpunkte; ist die Grundmasse, der Teig, mehr oder weniger quarzig, so wird der Stein zum Hornsteinporphyr, bei erdiger od thoniger Grundmasse zum Thonporphyr. Er zersetzt sich sehr schwer, sondert sich durch Zerklüftung manchmal säulenartig ab, giebt bei Verwitterung gute Wein⸗ und Walderde, nimmt auch sehr gut Politur an, und man verwendet ihn daher zu architektonischen Verzierungen, zuPlatten, Säulen, Fußgestellen, Reibsteinen etc. Tragfähigkeit die fünffache des Granits.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 301Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei