Felsitporphyr war früher ein vielfach angewandtes Synonym für Quarzporphyr (s. d.); neuerdings pflegt man, nach dem Vorschlage von Tschermak, den Namen F. auf diejenigen Gesteine u beschränken, welche zwar, was sowohl die chem. Duhmmtemenieng und die mikroskopische Struktur der Grundmasse, als auch die geolog. Zusammengehörigteit betrifft, durchaus mit den Quarzporphyren übereinstimmen, aber unter den Ausscheidungen keinen mikroskopischen Quarz erkennen lassen; bei ihnen ist der Quarz in den meisten Fällen in der Grundmasse verborgen; sie können demzufolge weder füglich auch als Quarzporphyre bezeichnet, noch von diesen getrennt werden. Zu solchen Vorkommnissen gehört unter anderm der chöne, zu manchen Obiekten verschliffene Porphyr von Elfdalen in Schweden, mit seiner parallel lichter gestreiften, rötlich oder dunkelkastanienbraunen, sehr harten und kieselsäurereichen Grundmasse, in welcher bloß Krystalle von Orthoklas und Plagioklas liegen, der Porphyr von Raibl in Kärnten, vom Kickelhahn bei Ilmenau, von Altendiez in Nassau.