Feuerposten, mu vielleicht richtiger Feuerpfosten, m., so nennt man kurze, stehende Rohrstücke, welche, bei städtischen Wasserleitungen mit der unterirdischen Röhrenleitung zusammenhängend, von dieser aus bis zum Straßenpflaster heraufreichen und, für gewöhnlich verschlossen, bei Feuersbrünsten etc. als Nothbrunnen dienen. Man öffnet sie durch Ausziehung des mit dem Pflasterbündigen Deckels oder Verschlußpfropfens und setzt Aufgußröhren ein oder schraubt direkt Schläuche an. Ceuerroth, n. eine sehr lebhafte Nuanee des Roth (s. d. u. d. Art. Farbe); über seuerrothe Holzbeize s. d. Art. Beize. Ceuersack, m., grobleinener Sack, den man naß durch einen brennenden Schornstein zieht, um das Feuer zu dämpfen. Ceuerschiff, n. frz. brülot, m., Brander, Fahrzeug, welches dazu dient, feindliche Schiffe in Brand zu stecken.