Feuerstein, Hlintstein, m. frz. uarz pyromaque, agate, 1.j engl. flint, der Hauptmasse nach inniges Gemenge von etwa 98 Proz. krystallisirter u. amorpher Kieselerde mit kleinen Mengen von Kali, Thonerde, Wasser und Eisenoxyd. Er findet sich in unvollkommenen, kugeligen Stücken, im Bruch vollkommen muschelig, durchscheinend grau, ins Gelbe, Braune bis Schwarze ziehend. Manche Feuersteine enthalten kieselschalige Infusorien oder Eisennägel, Messingnadeln etc. als Einschlüsse. Er wird verwendet als Mauerstein, Pflasterstein, zum Straßenbau u. als Sand. Aus größeren Feuersteinstücken schneidet man Platten zum Abreiben der Farben für Porzellan⸗ u. Blaufarbenwerke, aus kleineren schlägt man Flintensteine. Er sitzt in jüngerem Kalk u. in oberen Theilen des Kreidegebirges, dient auch, als Ersatz des Diamants, zum Glasschneiden. Ceuertempel, m., s. d. Art. Assyrisch u. Persisch.