Formlehm, m., s. Decklehm. fürmlicher Angriff, s. Angriff und Festungsbaukunst. Cormöffnung, k., s. v. w. Form, Auge. Cormrüssel, m., Formnase, f., frz. museau, bec, nez, engl. nose, furnace-end, dem Ofen zugekehrtes Ende der Form (s. d. 3.). Cormsand, m., Gießsand, frz. sable m. de moulage, engl. moulding-sand. Hierzu wird entweder Flußsand oder sogen. weißer Sand, d. i. Quarzstaub, genommen; zu feiner Gußarbeit wird er feiner gesiebt, mit Ruß vermengt und mit Bier und Wasser durchknetet. Sandformen geben feinere Abgüsse als Thon, weil der Sand sich durch die Wärme ausdehnt. Bei größeren Sandgußformen setzt man dem Sand Asche u. feinen Kohlenstaub zu. Auch Glimmersand ist sehr beliebt. Man unterscheidet a) fetten F., auch Masse gen., frz. sable gras, engl. dry sand, 1Ioamy sand, d. h. lehmhaltiger F. b) Trockener F., Streusand, frz. sable secr engl. parting sand, z. Bestreuen der Formtheilegegen das Anhaften. c) Nasser, grüner magerer F., frz. sable vert, maigre, engl. green sand. d) Ausgeglühter F., frz. sablée étuvé, recuit, d'étuve, engl. dry sand. e) Feingesiebter F., frz. sable fin, engl facing sand. s. d. Art. Gußeisen etc. Cormscheibe, f., 1. frz. Cadre, panneau, kleine Fensterscheibe, s. Rautenglas u. Butzenscheibe. — 2. frz. girelle (Töpfer), an der Drehscheibe die obere Scheibe, worauf man beim Drehen die Geschirre setzt. — 3. frz. porte-tuyère, Blechwand an der Feldschmiede, wenn die Gebläsform befestigt ist.