Freskomalerei, k., frz. peinture à kresque, engl. fresco painting, ital. pittura al fresco, Malerei auf frisch getünchter Wand. Man trägt die Umrisse der Zeichnung mittels Pausen vom Karton auf die noch nasse Wand. So schnell als möglich muß nun der Farbenauftrag geschehen, um das Gemälde, das Freskobild, die Freske, frz. resque, engl. krescoe, fertig zu machen, solange die Wand noch feucht ist. Man darf daher zwar die ganze Wand bewerfen und aufziehen, aber keine größere Fläche tünchen, als man in einem, höchstens in einigen Tagen malen kann. Die Farben verschwinden auf dem nassen Grund anfangs theilweise, jedoch nach völliger Austrocknung erscheinen sie wieder. Die Farben müssen derart sein, daß der Kalt sie nicht verändert, und werden mit Kalkwasser angerieben. Feingeriebener Kalkod. farbiger Marmor, Ocher, farbigeErden Röthel, Ultramarin, Lasurblau, Neapelgelb, Kohlenschwarzsowie Zinnober sind bes. gut zu brauchen. Eine bes. Art der Freskomalerei ist das Florentinische Fresko (s. d.).