Füllerde, f. frz. terre f.aremblai, engl. filling-earth, trockne, von vegetabilischen Stoffen freie Erde. Man füllt damit die Gewölbkappen oberhalb aus, jedoch besser mit trocknem Bauschutt, benutzt sie auch unter Pflaster; Erde zum Ausfüllen der Deichkörper darf nicht zu sandig sein. Cüllholz, n., 1. Hölzer, welche man bei halben Döbeldecken zwischen die Hauptbalken legt; auch bei anderen Balkendecken statt des Einschubs da angewendet, wo Oefen und Herde hinkommen; s. d. Art. Decke. — 2. Bei Schrotwänden die mit den Enden in Falzen der Pfosten liegenden wägrechten Hölzer, s. Schrotbaum. — 3. In München s. v. w. Füllung (s. d. 2.). engl. horn ofplenty, lat. eornu copiae, Symbol der Landwirthschaft, des Ackerbaues, Ueberflusses u. Reichthums; auch als Attribut den betr. allegorischen Darstellungen, sowie der Ceres, Concordia, Constantia etc. beigegeben.