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BaukunstBau-Lexikon 1881

Füllerde, f. frz. terre f.aremblai, engl. filling-earth, trockne, von vegetabilischen Stoffen freie Erde. Man füllt damit die Gewölbkappen oberhalb aus, jedoch besser mit trocknem Bauschutt, benutzt sie auch unter Pflaster; Erde zum Ausfüllen der Deichkörper darf nicht zu sandig sein. Cüllholz, n., 1. Hölzer, welche man bei halben Döbeldecken zwischen die Hauptbalken legt; auch bei anderen Balkendecken statt des Einschubs da angewendet, wo Oefen und Herde hinkommen; s. d. Art. Decke. — 2. Bei Schrotwänden die mit den Enden in Falzen der Pfosten liegenden wägrechten Hölzer, s. Schrotbaum. — 3. In München s. v. w. Füllung (s. d. 2.). engl. horn ofplenty, lat. eornu copiae, Symbol der Landwirthschaft, des Ackerbaues, Ueberflusses u. Reichthums; auch als Attribut den betr. allegorischen Darstellungen, sowie der Ceres, Concordia, Constantia etc. beigegeben.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 383Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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