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TechnikBau-Lexikon 1881

Drilling, Drehling, Trilling, Trieb, m.,Getriebe, n., frz. tourniquet, moulinet, m., lanterne, . engl. lantern, trundle, wallower, gehört eig. zu den Stirnrädern, dient also in einem Getriebe zu Fortleitung der Bewegung. Er besteht aus zwei Scheiben, die nahe ihrer Peripherie durch sog. Triebstöcke, welche die Zähne vertreten, verbunden sind. Diese Triebstöcke sind immer ziemlich lang im Verhältnis zum Durchmesser der Scheiben, oft länger als dieser. Ihre Anzahl richtet sich nach der gewünschten Umdrehungsgeschwindigkeit; hat der D. nur 6—8 Triebstöcke, so heißt er auch Quirl; sind Welle u. Stöcke desselben gleich aus einem Stück gearbeitet, so heißt er Kumpf oder Kumt. Letztere konstruirt man meist aus Eisen, doch auch, z. B.bei Mühlwerken, oft aus gutem harten Holz mit eisernen Gebinden. Vrillingsbogen, m., 1. richtiger Dreibogen (s. d. 1).— 2. frz. arc tiercë, arcature f. ternée, drei unter einem größeren Bogen stehende Bogen.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 183Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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