Getriebe, n., 1. (Bergb.) Sonnenseite eines Berges. — 2. frz. étais, support, m., Absteifung eines Stollns, besteht aus Getriebepfählen etc., frz. palplanche, engl. lath, astel; u. dahinter geschobenen Pfändekeilen. — 3. G.einer Minengangzimmerung ⸗ eine Strecke von der Länge der Schwartenpfähle. — 5. (Maschb.) frz. commande, f.,“ rouage, m., engrenage, m., engl. driving-guer, treibenpignon, tympan, roue conduite, engl. follower, trundle, bei Räderpären stets dasjenige Rad, auf welches von einem andern die Kraft übertragen wird, im Gegensatz zum Treibrad, frz. roue conductrice, engl. driving-wheel, driver. Im gewöhnlichen Leben nennt man auch häufig von zwei in einander greifenden Rädern daß kleinere G., frz. pignon, engl. pinion. Treibrad u. G. haben, wenn sie durch Zähne in Verbindung stehen, stets entgegengesetzte Bewegungen; wenn durch Riemen, so kommt es darauf an, ob man den Riemen zwischen beiden sich kreuzen läßt oder nicht. Im ersteren Fall habensie dann auchentgegengesetzte Drehungsrichtungen. Je nach ihrer Gestaltung heißen sie Drillinge, Triebstock, Laterne, Kumpf od. Kamm; s.d. einzelnen Art.