FeedGattersäulen
BaukunstBau-Lexikon 1881

Gattersäulen, f. pl., 1. (Mühlb.) auch Gatterscheiden, Säulen von Eichenholz, welche das Ausziehzeug einschließen, mittels dessen man die Pansterräder höher und niedriger stellt. Die Aufziehwelle zwischen den Gin wird mit dem Hebezeuge, welches aus Ziehscheibe, Stirnrad u. Kumpfwelle besteht, durch ein besonderes Dach gegen den Regen geschützt, in den Falzen der Gen läuft das Ziehstäbe, frz. guides du chassis, zwei senkrecht stehende Säulen, zwischen welchen die Säge mit ihrem Gerüst (Gatter) in Richtung gehalten wird. Gatterthor, Gitterthor, n., frz. barrière f. de sortie, porte treillissée, porte jour, engl.spar-gate, barriergate, durchbrochene, aus Stäben zusammengesetzte Thüre. Gattirung, f., frz. mélange f. des minerais, engl. mixing the ores, nennt man das Untereinandermengen verschiedener Erzgattungen. Das Gattiren, melanger assortir, engl. to mix, geht fast allen Erzschmelzprozessen voraus und hat den Zweck, die verschiedenen Gangarten, welche die Erze begleiten, in der Weise zu mengen, daß sie beim Schmelzprozeß zur Bildung einer Schlacke von erforderlich richtiger Beschaffenheit beitragen. Man gattirt 3. B. quarzführende Erze mit solchen, welche vorzugsweise Kalkspat, Schwerspat etc., überhaupt Gangarten basischer Natur bei sich führen. Gnube, Ganpe, f., Gaupfenster,n., Provinzial. in Franken für Dachfenster.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 405Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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