Geschiebführung der Flüsse. Allen von Gebirgen ab-i stammenden Flüssen wird durch die Verwitterung resp. Abschwemmung von Gesteinen ein Material zugeführt, welches sich von größeren Steinen — oft Blöcken — bis zu Kies und Sand allmählich verkleinert, theils infolge der Reibungen unter sich, theils durch die abspülende, abrundende Wirkung des Flußwassers selbst. Die Größe des Geschiebes steht in engem Zusammenhang mit dem Gefäll des Flusses; je größer letzteres ist, desto größere Geschiebe finden sich vor. Die Geschiebe, welche die Flüsse führen, bewegen sich häufig nach einer gewissen Regelmäßigkeit, deren genaue Beobachtung und Feststellung, namentlich für schiffbare Flüsse sowie für Uferbauten, von Bedeutung ist. Dasselbe gilt von der Menge der Geschiebe. Ueber die Art der Fortbewegung und über die Menge der Geschiebe fehlen noch genaue Beobachtungen, welche zur Zeit nur am Rhein (bayer. Pfalz) vorgenommen worden sind. 864. Fig. 1865. Münchener Gerüste. Fig. 1866.