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BaukunstBau-Lexikon 1881

Glied, n. I. (Mathem.) frz. terme, m., engl. term, lat. terminus, eines analytischen Ausdrucks ist einer der durch Addition od. Subtraktion verbundenen Werthe, aus denen der Ausdruck besteht. So spricht man von G.ern einer Reihe u. giebt dabei denselben mitunter eine gleichartige Bezeichnung, wie z. B. 41, A2 A3 . .., wo dann das an das nte G. u. n selbst der Index des nten G.es genannt wird. Ueber die Gler einer Gleichung s. d. Art. Gleichung (zu Anfang). Bei einem Verhältnis heißt jede der mit einander verglichenen Größen ein G. desselben; entsprechend erhält eine Proportion, da sie die Gleichstellung zweier gleichen Verhältnisse ist, auch 4 G.er, u. zwar unterscheidet man äußere und innere (oder mittlere) Geer (s. d. Art. Proportion). Ueber die Geer einer u. derselben Kurvenod. Flächenfamilie s. d. Art. Familie. — II. frz. Hamon, m., maille, f., membre, m., engl. Iink, ital. anello, span. eslabon, einzelner Theil einer Kette (s. d.). — III. (Formenlehre) frz. membre, article, m., moule, f., engl. Iimb, member, mould. Die Architektur soll bei Gestaltung ihrer E-zeugnisse die Natur zwar nicht nachahmen, aber nachbilden, d. h. denselben Gang nehmen wie die Natur. Die Körper der uns umgebenden organischen Natur nun sind sämtlich aus Theilen zusammengesetzt, die durch G.er, z. B. bei den Thieren durch Gelenke, verbunden sind, welche ihrer Funktion entsprechend gestaltet sind. Gleicherweise bestehen die Gebilde der Kunst aus Theilen, welche verschiedene Funktionen zu erfüllen haben, zu deren zweckmäßigster Erfüllung es sich empfiehlt, entweder für jeden einzelnen Theil einen besonderen Stoff zu wählen, oder doch, bei durchgängiger Anwendung desselben Stoffes, diesen für jeden Theil in besondere Formen zu bringen; so zerfällt z. B. der einfachste Wassernapf in einen Theil, der die Flüssigkeit aufnimmt, und in andere Theile, auf denen er steht, bei denen man ihn anfaßt etc. Die einfachste Säule hat einen Theil, mit dem sie auf ihrer Unterlage aufsteht, einen Theil, der als eigentliches Kraftgefäß zu betrachten ist, und einen Theil, mit welchem dieses Kraftgefäß die auf ihm ruhende Last aufnimmt. Wegen des Zusammenhanges der Funktionen müssen nun auch der Form nach diese Theile in analogen Zusammenhang unter einander gebracht werden, wie die Theile eines bliotnek Heidelberg DFC organischen Körpers, sie müssen als Glieder behandelt werden, welche sich zu einem Organismus, einer Gliederung, verbinden. Deshalb nennt man denn auch jeden einzelnen dieser Theile, welche zwischen die, gewöhnlich in Fig. 1924. Platte. Fig. 1925. Fig. 1926. Stäbchen. Fig. 1927. Stab. Fig. 1928. Stab. Fig. 1929. Ueberkragender Viertelstab. ig. 1930. 70 +UD Fig. 1981. Verkehrter Echinus. Fig. 1932. Kragkehle, Hohlleiste. Fig. 1934. Stehende Kehle. Gestalt von Flächen dem Auge sich darbietenden Haupttheile verbindend, vermittelnd eingesetzt sind, dafern seine Längenrichtung über seine Höhe und Ausbreitung herrscht u. er also nicht, wie etwa ein Konsol, als einzelner Gestaltungen zueinem moulure, engl. Fig. 1936. Skotie. Fig. 1937. Tiefe Kragkehle. Fig. 1938. Trochilus. Fig. 1939. Tiefe anlaufende Kehle. Fig. 1940. Stehender Karnies, Rinnleiste. Fig. 1941. Verkehrt steigende elle, Kehlstoß. Fig. 1942. Verkehrt steigende Welle, Kehlstoß. Fig. 1943. Sturzrinne. Fig. 1944. Verkehrt fallende Welle, Glockenleiste. Fig. 1945. Ueberschlag. Fig. 1946. Karnies. Fig. 1947. Liegende Schmiege, Wasserschlag. Richtung ihrer horizontal fich Haupidimension schräg lothrecht ist. B. Nach ihrer Bestimmung. a) Die gewöhnliche Eintheilung ist hier folgende: 1. Tragende; diese müssen die Tragfähigkeit für überstehende Lasten auch in ihrem Profil ausdrücken. Zu ihnen gehören: die verkehrt steigende Welle, Fig. 1941 u. 1942, der Viertelstab, Fig. 1929, der aufrechte Echinus, Fig. 1930, die schräg vorkragende Platte, Fig. 1935. 2. Stützende od. Fußglieder bilden den Uebergang von breiten Tragenden zu schmäleren, aber schon Getragenen. Dahin gehören: der Stab, Fig. 1927 u. 1928, die fallenden Karniese, Fig. 1943 und 1944, die schräg eingehende Platte, Fig. 1947, nach oben offene Hohlkehle, Fig. 1938 u. 1939 etc. 3. Bedeckende, bekrönende, schützende müssen abschließenden und schützenden Charakter haben, vor Wasser schützen und einen angenehmen Uebergang zur Luft bilden. Der steigende Karnies, Fig. 1940, die nach unten offene Hohlkehle, Fig. 1932, 1936 u. 1937, Zinnen, Zacken etc. gehören dazu. 4. Säumende oder einfassende haben blos den Zweck, eine angenehme Licht⸗ u. Schattenwirkung zu erzielen, u. ihre Wahl ist daher vom Geschmack des Architekten abhängig. 5. Verbindende sind solche, welche, ohne eine besondere konstruktive Andeutung zu enthalten, einen vorspringenden Theil mit einem rückliegenden auf angenehme Weise verbinden sollen. Ist der Abstand klein, so genügt eine schräge Fläche, ein Anlauf, Ablauf, s. d. betr. Art., oder ein Viertelstab, Karnies etc., bei größerem Abstand muß man mehrere verbinden. 6. Trennende; dazu gehören: Plättchen, Fig. 1925, Stäbchen, Fig. 1926, Fugen, Einschnitt, Einziehung etc. b) Eine logischere Eintheilung dürfte folgende sein: 1. Neutrale Glieder, die entweder ein Getragenes od. eine Grundlage, beides ohne ausgeprägte Kraftentwickelung, darstellen; dazu ist blos die Platte, Fig.1924, ganz geeignet; etwaige Verzierungen müssen vollkommene Neutralität nach oben und unten zeigen. 2. Zusammenfassende Glieder. Leises Zusammenfassen von Krafteinheit, Widerstand gegen Trennung drückt zunächst das Plättchen, Band, aus, Fig. 1925; etwaige Verzierungen sind nach oben u. unten neutral, in der Längenrichtung aktiv zu halten. Eine sehr zarte Vereinigung u. Umrahmung wird durch den Rundstab, Fig. 1926, ansgedrückt u. durch seine Verzierungsweise noch mehr hervorgehoben. Ein energischeres Zusammenfassen drückt der starke Rundstab, Pfühl, Fig. 1927 und 1928, aus. Verzierung nach oben und unten neutral, in der Längenrichtung aktiv. 3. Aufnehmende Glieder. Eine einseitig geöffnete Umfassung, also Aufnahme einer Last oder Kraftwirkung von der am weitesten ausladenden Seite her, drückt der Viertelstab aus, Fig. 1929. Die Verzierung ist von der aufnehmenden Seite her abzukehren. Aufnahme verbunden mit Zusammenhalten drückt der Echinus, Fig. 1930 und 1931, aus; die Verzierung ähnlich wie beim Rundstab, Eier aber nur bei Aufnahme einer vorkragenden Last von obenher anzuwenden. 4. Ausgebende, mittheilende Glieder. Die Mittheilung geschieht natürlich nach der am weitesten ausladenden Seite hin, also z. B. Fig. 1932 nur nach oben (Kraftmittheilung)), bei der verkehrt gestellten Kehle, dem Anlauf (s. d.), nur nach unten (Lastmittheilung), bei Fig. 1933 und 1934 gleichmäßig nach oben und unten, bei Fig. 1936 u. 1937 mehr nach oben als nach unten (also mehr Kraftmittheilung als Lastmittheilung), bei Fig. 1938 u. 1939 mehr nach unten als nach oben. Die Verzierung hat die Richtung nach der stärksten Ausladung hin. 5. Aufnehmende und mittheilende Glieder. Von der Mitte aus nach unten aufnehmend, nach oben ausgehend, also Zerstreuung des Aufgenommenen nach oben ausdrückend der stehende Karnies, Fig. 1940; — von oben aufnehmend, von unten aus mittheilend, also zwei gegen einander ankämpfende Kraftrichtungen, passender Uebergang vom Tragenden zum Getragenen, Fig. 1941 u. 1942. Die Verzierung ist neutral oder nimmt die Richtung an, welche dem mit größerem Radius gezogenen Theil des Profils entspricht, gewöhnlich dem konvexen Theil, der häufig, wie in Fig. 1942, echinusförmig, also auf ein Zusammenhalten deutend, gebildet wird. Zerstreuung des Aufgenommenen, z. B. der aufgenommenen Last, nach unten drückt die Sturzrinne, Fig. 1943, aus. Fig. 1944 aber, die Glockenleiste, drückt einen Kampf zwischen einer von unten kommenden Kraft und einer von oben mitgetheilten Last aus. 6. Zum Ausdruck des aufgehobenen Gleichgewichts zwischen Last und Kraft, wobei man natürlich stets nur die Kraft im Ueberschuß darstellen darf, dienen der Ueberschlag, Fig. 1945, als Uebertreibung von Fig. 1932, u. der Ueberschlagskarnies, Fig. 1946, als Ausdruck eines über die Aufnahme vorherrschenden Ausgebens, Uebertreibung von Fig. 1940. O. Nach ihrem Auftreten. 1. Selbständige, die man ohne Begleitung anderer anwenden kann. Dahin gehören die verkehrten Karniese, Ueberschläge, Rundstab, Viertelstab, Platte etc. 2. Unselbständige, die ohne ein anderes nicht bestehen können, z. B. die Karniese, die Hohlkehlen, Anlauf, Ablaufre. 3. Anhängende, die zu letzteren als Vervollständigung gebrauchten, z. B. Plättchen u. Stäbchen. D. Nach der Lage ihres Profils. 1. Aufrechte, z. B. die Platte, das Band, der Rundstab, die stehende Hohlkehle, Fig. 1933, und andere, welche oben u. unten gleiche Ausladung haben. 2. Eingehende, d. h. unten am meisten ausladende, z. B. die liegende Schmiege, der Anlauf, die nach oben offene Hohlkehle, kurz alle Fußglieder. 3. Ausgehende oder Kragglieder, d. h. oben am meisten ausladende, z. B. die steigenden Karniese, Viertelstäbe, Ablauf etc. V. Nach der Gestalt ihres Profils. 1. Geradlinige. a) Fig. 1924, Platte, frz. carreau, engl. plate, ital. Iamina, span. losa, meist Seite eines rechtwinkligen Prismas in lothrechter Stellung oder doch sehr wenig anlaufend oder überhängend. Tritt sie nur wenig vor, wie z. B. die Streifen eines Architravs, so heißt sie Band, Bort, Bund, frz. plate-bande, engl. band, span. faja, benda, lat. fascia, staenia; vergl. die betr. Artikel. Unter dem Fuß einer Säule oder dgl. wird sie zum Plinthus, frz. plinthe, engl. plinth, lat. plinthus; kragt sie weit aus, so wird sie meist unten mit einer Wassernase versehen und heißt dann hängende Platte, Kranzleiste, Hängeplatte, franz. larmier, mouchette, couronne, engl. dripstone, lat. corona. b) Plättchen, kleine Platte, Fig. 1925, frz. cadette, bandelette, engl. small plate, small band. Wenn sie als selbständiges Glied auftritt, heißt sie Riemchen, Band, frz. reéglet, listel, engl. list, label, ital. listello, bei wenig Ausladung Steg, frz. filet, engl. fillet; wenn sie aber als UAnhängsel od. als Einfassung eines Rundstäbchens, Ablaufs, Anlaufs, einer steigenden Welle oder dergl. auftritt, heißt sie Saum, frz. ceinture, ital. oimbia, das von ihr eingefaßte G.heißt dann gebunden, engl. ileted, s. d. betr. Art. c) Schrägplatte, Schmiege, frz. biseau, engl. Jfeyel, wenn die größere Ausladung unten ist, Fig. 1947, heißt sie Wasserschlag, Abwässerung, frz. glacis, engl. „slope, weathering; ist die größte Ausladung oben, „Fig. 1935, so heißt sie Kragschmiege, frz. chamfraimn, engl. Nchamfer. Tritt sie blos als Abkantung eines rechtwinkligen Körpers auf, so heißt sie Fase, frz. face, engl. face, scant. 2. Konvexe Glieder. a) Rundstäbchen, Rincken, Reif, Fig. 1926, frz. baguette, anneau, annelet, engl. bead, roundel, reed, ital. annulo, lat. astragalus. b) Rundstab, Pfühl, entweder genau nach einem Halbkreis soder etwas mehr als Halbkreis profilirt, der eigentliche Rundstab, frz. baton, boudin, engl. roundel, bowitell, boltell, bottle, boutell, ital. bastone, toro, lat. torus, „spira (im Säulenfuß etc.), oder gedrückt, als gedrückter Pfühl, auch Wulst, richtiger voller Wulst, Bausch gen., frz. tore corrompu, tore mou, bosel, baton lesbien, engl. duirked torus, quirked bowtell, der meist unten oder (oben etwas mehr gedrückt und daher sehr leicht mit dod. e zu verwechseln ist. e) Viertelstab, e ue Ove, quart de rond, engl. quarter-round, ital. ovolo, meist als überkragender Viertelstab, Fig. 1929, frz. quart de rond renversé, Cimaise toscane; engl. reversed q-r, roman ovolo; der ansteigende, nach unten am meisten ausladende Viertelkommt nur selten vor. d) Weicher Viertelstab, gedrückter Viertelstab, frz. uart de rond mou, boultin lesbien, engl. quirked quarter-round, zunächst als überkragender Pfühl, Polster, aufrechter Echinus, lesbischer Rundstab, frz. astragale lesbien, oreiller, coussinet, échine f. droite, engl. quirked ovolo, quirked reversed quarter-round, ital. Ovolo greco, eéchino, span. equino., Fig. 1930, doch auch als ansteigender gedrückter Viertelstab, Unterpolster, verkehrter Echinus, auch Wulst, richtiger halber Wulst genannt, frz. éEchine rampante, quart de rond droit mou, boultin lesbien droit, engl. quirked upright quarter-round, reversed quirked ovolo, Fig. 1931.— 3. Konkave Glieder, im allgemeinen Hohlkehle, auch Kehle schlechthin gen., frz. rond oreux, membre creux, engl. hollow, Concave mould — eigentlich näherzu unterscheiden in Viertelkehle, frz. quart de rond creux, cavet, engl. hollow, quarter-round, u. eigentl. Hohlkehle, Halbkreiskehle, frz. gorge, engl. Channel, nochgenauer a) Kragkehle, Hohlleiste, frz. oimaise dorique, cavet renversé, cavet saillant, engl. reversed hollow, hanging concave quarter-round, Fig. 1932; auch Ablauf, frz. congé d'en haut, apophyge, engl. upper escape, shafferoon, gen. b) Ansteigende Kehle, umgekehrt wie Fig. 1932, frz. Cavet rampant, engl. hanging od. upright, concave quarterround, rising hollow, auch Anlauf, frzescape, naissance, congé d'en bas, engl. apophysis, lower shafferoon, lower congee, gen. c) Stehende Hohlkehle, gerade Einziehung, Halskehle, franz. gorge droite, engl. upright hollow, ist entweder tief nach Fig. 1933, oder flach, frz. gorge droite plate, engl. flat hollow, nach Fig. 1934. d) Skotie, überhängendeEinziehung, frz.scotie, gorge renversée, engl. reversed recess, ital. cavetto, gr. πατ, Fig. 1936 u. 1937, in letzterer Form auch tiefe Kragkehle, auskragende Hohlkehle gen. e) Ansteigende Einziehung, Trochilus, Fig. 1938 u. 1939, frz. gorge rampante, trochile, nacelle, engl. risingrecess, gr. πά-tον. 4. Konvexkonkave Glieder, Karniese, Wellen, frz. onde, eimaise, lat. unda. a) Steigende Welle, Sima, stehender Karnies, Rinnleiste, frz. cimaise droite, gueule droite, doucine, engl. sima, reversed ogee, ital. cimasa, gola diritta, gola maggiore, lat. cyma recta, Fig. 1940, kann auch zum Ueberschlagkarnies, Kymation, gr. UHHτπ1ο½/ Fig. 1946, werden. b) Verkehrt steigende Welle, lesbische Welle, Kehlstoß, Kehlleiste, Fig. 1941 u. 1942, frz. talon, gueule renversée, cymaise lesbienne (wenn gedrückt wie Fig. 1942), engl. ogee, ital. golattina, gola, rovescia, torta, lat. cymatium lesbium, cima reversa. c) Fallende Welle, Sturzrinne, frz. gueule rampante, cymaise rampante, engl. rampant cyma, Fig. 1943. d) Verkehrt fallende Welle, Glockenleiste, frz.talon rampant, cymaise renversée rampante, engl. rampant ogee, bell-shaped mould, Fig. 1944. F. Die besprochenen G.er werden vielfach noch mit Verzierungen besetzt und heißen dann besetzte G.er, frz. moule ornée, engl. ornated mould, zum Unterschied vom glatten, schlichten G., frz. moule lisse, engl. plain mould. Ueber die meisten dieser Gliedbesetzungen handeln einzelne Art.; 3. B. à la grecque, Anthemion, Ballenblume, Beule, Blätterstab, Catshead, Eierstab etc. Hier seien nur folgende erwähnt, die in beistehenden Figuren vorkommen; Fig. 1924. a) à la grecque, Labyrinth oder Irrweg, frz. guillochis; b) Ankhemion; c) Pfeifen; — Fig. 1925. à) Einfacher Zopf, frz. entrelac simple; b) Länglinien; c) Rosenkranz, frz. chapelet de grains; — Fig. 1926. 4) Fruchtschnur, frz. kruits; b) Perlstab, mit Oliven und Schellen, frz. chapelet à olives et grelots od. Pirouetbes; c) Lorberbüschel, frz. bouquets de laurier; — Fig. 1927. a) Dreifacher Zopf, frz. entrelac triple; b) Lorberblätter und Bänder. frz. rubans et feuilles de laurier; — Fig. 1928. a) Stäbe und Bänder, Liktorenbündel, frz. rubans et perches, faisceaux de lieteur, sat. fasces; b) besetzte Bänder, frz. rubans bordés, engl. twisted panel; — Fig. 1929. a) Spitzes Dreiblatt, frz. trelle aigu; b) Bandzug, mit Dreiblättern und Vierblättern, frz. rubans entrelacés avec trèfles et quatrefeuilles; — Fig. 1930. Eierstab, frz. oves; — Fig. 1931. a) Wasserblätter u.Akanthusblätter, frz. feuilles d'eau etd'acanthe; b) Blätter und Beulen, franz. godrons et feuilles; Fig. 1932. a) Anthemion; b)erdichtete Blätter, frz. keuilles imaginaires; — Fig. 1933. a) Rosen und Doppelkelche, frz. roses et doubles godets; b) Spiegel und Doppelkelche, frz. miroirs et doubles godets; — Fig. 1934. Blumenstengel, frz.tiges; — Fig. 1935.3) Zickzack; b) Flechtwerk; — Fig. 1936. Lilien, frz. leurs de lis; — Fig. 1937. Rankenstab, frz. perche à ramages, feuillage enrouillé; —Fig. 1938. Hohlspiegel, frz. miroirs ereux; — Fig. 1939. Vierblätter, frz. quatrefeuilles; — Fig. 1940. Palmettenreihe; — Fig. 1941. Kleezug, frz. raie de trefle; — Fig. 1942. Herzblatt, mit Pfeilen oder Schlangenzungen, frz. raie de coeurs h dards; — Fig. 1943. Wasserblätter, frz. feuilles d'eau; — Fig. 1944. Steifblätter, engl. stifkleaf; — Fig. 1945 und 1946. Blattumschläge; — Fig. 1947. a) Breite Blätter; b) gestürzte Halbkreise.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 476Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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