Grubenkompaß, m., frz. boussole, f., poche f. de mi- N neur, engl. miner's compass (Bergb.). Als solcher dient di meist ein gewöhnlicher Kompaß, dessen Boden in 4 Theile A und 24 Untertheile (Stunden) getheilt ist, um damit zu bestimmen, nach welcher Himmelsgegend und nach welcher di Stunde ein Gang streicht. Man unterscheidet Setz⸗ und br Hängekompaß; letzterer hängt beweglich in zwei Ringen, de deren Achsen rechtwinklig auf einander stehen.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 536Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei