Fort Wayne, Hauptstadt des County Allen im nordamerik. Unionsstaat Indiana, liegt auf einem Plateau am Zusammenfluß des St.⸗Mary und St.⸗Joseph, welche sich hier zum Maumee vereinigen, 236 kmuostsüdöstlich von Chicago, 227 Km südsüdöstlich von Grand-Rapids, 150 Em westsüdwestlich von Toledo und 230 Em nordnordwestlich von Cincinnati. Die Stadt zählte 1840 erst 2080, 1860 schon 10388, 1880 endlich 26 880 E., darunter 5852 Ausländer. Der Wabash-Erie-Kanal, die Grand-Rapids-Indiana⸗, die Pittsburgh-F.-Chicago⸗, die Toledo-Wabash⸗, die F.⸗ Jackson-Saginaw⸗, die F. Muncie-Cincinnati Eisenbahn verbinden F. mit allen bedeutenden Plätzen im Nordosten der Vereinigten Staaten. Handel und Gewerbe sind sehr entwickelt. Die Flüsse liefern vorzügliche Wasserkraft. Unter den großen Werkstätten sind die der Pittsburgh-F.⸗Chicago-Eisenbahn zu nennen, welche eine Fläche von beinahe 3 ha bedecken. Von Bedeutung sind ferner die Brettschneidereien, die Mühlenindustrie und die Fabriken für landwirtschaftliche Maschinen. Schon 1700 besuchten die Franzosen die Gegend, wo jetzt die Stadt liegt, um mit den Indianern zu handeln; 1719 hatten sie hier bereits einen festen Handelsposten gegründet. Seinen Namen hat F. vom General Wayne, der hier im Herbst 1794 einen Regierungsposten errichtete. Angelegt wurde F. 1825 und 1840 als Stadt inkorporiert. — Fort William, Dorf in der schott. Grafschaft Inverneß, liegt am obern Ende des Loch Eil, wo derselbe nach W. umbiegt und den malerischen Loch Ril bildet, am Nordwestfuße des Ben Nevis, unfern südöstlich der Mndung des Caledoniankanals in den Loch Cil, und hat (1871) 1212 E. Das jetzt verfallende Fort, einst ein Schlüssel der westl. Hochlande, wurde von König Wilhelm III. erbaut und wies 1715 und 1745 die Angriffe der für die Stuarts aufgestandenen Hochländer erfolgreich zurück.