FeedFriederichs (Karl)
Sagen & MythenBrockhaus 1882

Friederichs (Karl), Archäolog, geb. 7. April „1831 zu Delmenhorst, studierte in Göttingen, Erlangen und Berlin Philologie und Archäologie und habilitierte sich sodann zu Erlangen. Er folgte 1858 einem Rufe nach Berlin, wo er erster Custos am Museum, dann außerordentlicher Professor an der Universität und 1868 Direktor des Antiquariums im königl. Museum wurde. Er starb 18. Okt. 1871. Unter seinen Schriften sind hervorzuheben: »Praxiteles und die Niobegruppe (Lpz. 1855), „Die philostratischen Bilderv (Erlangen 1860), „Pindarische Studieno (Berl. 1863), 4Bausteine zur Geschichte der griech.⸗röm. Plastik» (2 Bde., Berl. 1868 — 72; Nachtrag 1873), «Kunst und

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 7, S. 309Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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