FeedFuroca (lat.)
Handwerk & GewerbeBrockhaus 1882

Furoca (lat.), d. i. zweizinkige Gabel, hieß ber den Römern ein Etrafwerlzers in Gestalt eines lat. V, welches Sklaven, die bestraft werden sollten, über Nacken und Schultern gelegt wurde, während die Hände vorn an die Schenkel der E. festgebunden wurden. Diese Strafe wurde oft dadurch verschärft, daß die die F. Tragenden mit Ruten geschlagen wurden. Sie war der Strafe mit dem patibulumo ganz ähnlich. Letzteres war ein einziges gerades Stück Holz, welches quer über den Rücken gelegt wurde und an das die Hände des Verbrechers festgebunden wurden. An beide Strafen reihte sich öfter die Kreuzigung an, indem der Übelthäter mit dem Patibulum zu der Stange (erux authult geführt wurde, an der er dann mit dem Patibu um hinaufgezogen ward.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 7, S. 414Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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