Funkia, eine nach dem Botaniker Funk benannte Liliaceengattung, früher zu Hemerocallis gerechnete chin. und japan. Gewächse, perennierende Kräuter mit faserigem Rhizom und langehteden breit-eirunden, zu beiden Seiten des Mittelnerven schief gefalteten Blättern, als Blüten wie als Blattpflanzen gleich wertvoll. Die Blumen erinnern an die der Lilien und Taglilien, bilden am Stengel in der Achsel von Bracteen und bilden usammen eine Art von AÄhre. Die Funkien sind ehr beliebte, ziemlich harte Gartenzierpflanzen, welche, einmal angepflanzt, nur geringer Pflege und im Winter nur einiger Deckung mit Stroh bedürfen. Man kennt sieben oder acht Arten. Die hübschesten derselben sind: F. grandiklora, mit schneeweißen Blumen, fast von der Größe derer der weißen Lilie; F. cordata, der vorigen ziemlich ähnlich, aber mit kleinern Blumen; F. coerulea, mit violettblauen Blumen; F. albo-marginata, Blätter mit einem weißen Bande eingefaßt, Blumen in 12—15 em langen Trauben, hellblau, mit Violett, Weiß und Rot nuanciert. Die Funkien gedeihen nur in durchlassendem oder sorgfältig drainiertem Boden.