Gaweda (poln., spr. Gawenda, eigentlich Plauderei), in der poln. Litteratur eine besondere Art Erzählungen aus dem Leben und Wesen des poln. Adels (Szlachta), die zuerst von Wojcicki (Stare gawéedy i obrazyv, d. h. Alte Gawenda und Bilderv, Warsch. 1840) eingeführt und dann besonders von Czajkowski, V. Pol, W. Syrokomla (L. Kondratowicz) gepflegt wurde.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 7, S. 600Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei