FeedGersteuputzmaschine
TierreichBrockhaus 1882

Gersteuputzmaschine, s. Malzputzma⸗ „Gerstenzucker, eine bei katarrhalischen Affektionen verwendete Form des Zuckers, wird erhalten, indem man weißen, raffinierten Zucker unter Zusatz von etwas Wasser bis auf 180 C. erhitzt, wobei der Zucker zu einer klebrigen Masse schmilzt, welche nach dem Erkalten zu einer durchsichtigen amorphen Masse erstarrt; vor dem Erkalten wird sie in Streifen zerschnitten, die zu Stengeln gerollt oder gewunden werden und den G. darstellen. Nach längerm Aufbewahren wird derselbe undurchsichtig (das Absterben) und zeigt dann ein krystallinisches Gefüge. Häufig wird der G. durch rote Farbstoffe gefärbt und auch aromatisiert. Der G. unterscheidet sich vom gewöhnlichen Zucker nur durch seine äußere Form und er besitzt daher auch keine besondere arz-Gerster (Etelka), Opernsängerin (hoher Sopran), geb. 16. Juni 1857 in Kaschau, Schülerin der Frau Marchesi in Wien, debütierte 1876 zu Venedig als Gilda (Rigolettos) und Ophelia ((Hamleto) und sang dann in Marseille, Genua, Berlin und London mit großem Beifall. Sie vermählte sich im Mai 1877 mit ihrem Impresario Carlo Gardini.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 7, S. 858Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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