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BaukunstBau-Lexikon 1881

Hohlspiegel, m. frz. miroir creux, I. s. d. Art. Spiegel-Um H. mit Silberbeleg zu versehen, wird die innere Fläche des gereinigten und trockenen Glases mit Jodkollodium überzogen und das Glas mit Silberbad (s. d. Photogr. Nachschlagebuch, Leipzig, bei Otto Spamer) gefüllt. Ist die Bildung des Jodsilbers vollständig erfolgt, so gießt man das Silberbad aus, bringt die Schale einige Sekunden lang ans Tageslicht und füllt sie dann rasch mit verdünnter Eisenvitriollösung an. Die innere Seite der Schale wird fast augenblicklich mit einer ziemlich dicken Schicht metallischen Silbers in fein zertheiltem Zustand bedeckt; man wäscht sie mit Wasser aus, trocknet sie an einem warmen Ort und polirt sie vorsichtig mit Baumwolle. — 2. Spiegel als architektonisches Glied, s. d. Art. Glied F.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 48Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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