Ihr Stamm wird 18—29 m. hoch, hat sehr schönen pyramidalen Wuchs und 1—1¾% m. Umfang. Das Holz ist dicht, sehr weiß und wird in Japan eben sowohl als Nutzholz wie als Brennholz geschätzt. Japanning, s., engl., das Lackiren im Ofen. Jaquier, m., franz., Brotbaum (s. d.). Jar, s., engl., Jarre, f., frz., span. jarra, f., 1. Krug, Topf, bes. Blumenvase mit zwei Henkeln nach arabischer Form. — 2. Glasglocke für Zwecke der Chemie. Jardin, m., franz., span. Jardin, m. — 1. Garten; j. de plantes, botanischer Garten; j. potager, Küchengarten; J. suspendu, schwebender Garten. — 2. Schiffsabtritt. — 3. Seitengallerie am Hintertheil des Schiffes. Verzierung an dieser Gallerie. Jargon, m., frz., f. Zirkon. Jarilöca, f., span., Bretchen von 20—25 cm. Länge, J0—13 em. Breite und einem Zacken an jedem Ende, dient dem spanischen Maurer als Richtscheit und Reißmodel. Jarret, m., frz., Ausbiegung, Ausbauchung, Beule, Bauch an einer Mauer oder an einem Gewölbe, welches sich gesenkt hat; — Jarxreter, v. tr., frz., sich ausbauchen, Beulen werfen. Jas, M., frz., 1. auch Jat, Ankerstock, Ankerkrücke. — 2. J. d'un marais salant, erster Salzteich vor dem Einlaß des Meerwassers in die Salzgärten. Jasminholz, Citronenholz, Nierenholz, n., Lignum nephriticum, Espanille, blaßgelbes, wohlriechendes Holz, von einem Baum der Antillen (bes. Martinique's), dem wohlriechenden Lederkrapp (Erithalis odorifera Jacq., Fam. Kubiaceae, rothwurzelartige Gruppe Euguettardeae), bes. in der Kunsttischlerei benutzt. Jaspachat, w., frz. agate f. jaspée, engl. jasper-agate, rother Jaspis mit eingesprengtem Chalcedon. Jasperon, m., frz., dicke Troddel, Quaste. jaspiren, trs. Z., 1. frz. jasper, engl. to jasper, das Verfahren, Steinarten künstlich nachzuahmen, indem man einen Pinsel voll Farbe über einen Stock schlägt und dadurch kleine Punkte an der Wandfläche erzeugt, wie sie bes. den Porphyrarten eigen sind. — 2. frz. diaprer, engl. to diasper (s. jaspirt 1). Jaspirt, 1. frz. diapré, engl. diaspered, geblümt, mit wiederkehrendem Muster besetzt. — 2. frz. jaspé, engl. gasped (von Stoffen), s. v. w. flammig melirt; s. Diaper. Jaspis, m., frz. quarzzaspe; m., engl. jasper (Mineral.), Varietät des Quarzes, meist in Kugeln und Geschieben von muscheligem Bruch mit wenig Glanz, besteht aus mikroskopisch krystallinischen Aggregaten von Kieseksäure, welche durch eine Beimischung von Eisenoxyd, Manganoxyd etc. bald gelb, roth oder braun gefärbt sind. Man unterscheidet verschiedene Varietäten von J. Der schönste, welcher sich im Nil und im Sand der Wüste findet, ist der ziegelroth oder kastanienbraun gefärbte ägyptische oder Kugeljaspis. Eine andere Varietät, der gemeine J., findet sich bes. auf Eisensteingängen. Andere Varietäten sind: Bandjaspis (s. d.); Porzellanjaspis ist gebrannter Thon, durch Einwirken von Erdbränden auf Thon entstanden; Basaltjaspis ist ein halbverglaster Mergelaus Grauwackenschiefer. Am häufigsten verwendet man den Bandjaspis zu Tischplatten, Vasen, Mosaiktheilen, Knöpfen etc., seltener zu Säulen, Badewannen etc.; man schleift ihn im großen mit Wasser auf Sandstein und polirt ihn dann mit Bolus oder Colcothar. HDasyismarmor, m. Nachahmung des Marmors durch Anstrich. Venetianisches Roth, Mennige und ein wenig SIEIIoTHEE nChromgelb werden gerieben und die Farben mit gleichen v'Theilen Oel und Terpentin gemischt. Soll großer Glanz gerzielt werden, so kommt an die Stelle des venetianischen Roth Zinnober und Lack. Man mache auf dem mit dieser „Mischung aufgebrachten Anstrich, solange er noch feucht n ist, mit einem Spritzpinsel weiße Flecke und verbinde die⸗ . selben mit einem Vertreibepinsel. Auf gleiche Weise könnte „man Blau, Grau, Gelb auftragen. Nachdem der Auftrag t ziemlich eingetrocknet, werden mit einem feinen Haarpinsel „Adern ausgeführt. Ebenso kann man auf weißem Grund marmoriren. Man wendet dann Leimfarbe an und trägt sie mit ausgeschnittenen und kleinen Haarpinseln auf. Zaspisopal oder Jaspopal, m., frz. jaspe m. opale, „engl. jasper-opa!(Miner.),eine Varietät des Opals (s. d.). rJatte, K., frz., 1. der Kleistertiegel. — 2. (Schiffb.) die Pißback, Wasserback. Iauch, ach., verdeutscht aus dem französischen gauche, Nungeschickt, so nennt man einen Stein oder Holz, dessen —Flächen aus Versehen nicht winkelrecht in das Gepierte g9gehauen sind. Zauche, f.; das Eindringen von J. in die Fugen des Mauerwerks erzeugt Mauerfraß. Zauchengruben müssen „sehr sorgfältig gearbeitet und möglichst weit vom Hause tentfernt werden; s. d. Art. Düngergrube etc. Jauchrinnen, f. pl., in Kuh⸗ u. Pferdeställen die aus „Stein gehauenen Rinnen zu Ableitung des Urins; s. d. 3Art. Stall. „Jauge, f.,frz., 1. engl. gauge, lat. jaugia, Aichmaäß, Muttermaß, Lehre, Peilstock. — 2. Fußstock, Mäßstock, Mäßlatte, Stichmaß. — 3. J. à tréfiler, die Drahtlehre. 4. J. ruban, das Mäßband, Bandmäß. jauger, v. tr., I.aichen. — 2. Die Breite eines Grabens, einer Stufe, einer Mauer etc. mit dem Stichmäß kontroliren. „Jaumontstein, m., ein feinkörniger Oolith aus dem Moselthale in Lothringen, von angenehm gelblicher Farbe, „sehr wetterbeständig. Baustein des Doms zu Metz; Druckfestigkeit 180 kg. per gem. Zu beziehen durch M. Pougnet, Londroff bei Faulquemont. Zzaunätre, adj., frz., gelblich. Jaunez m. frz., Gelb; j. breveté, Englischgelb; j. doré, Goldgelb; j. minéral, Ocher; 3. pale, Fahlgelb; j. de baryte, j. de Steinbuhl, s. Barytgelb. Vaovagummi, n., s. d. Art. Gummiharze 14. Javaholz, Bimas-Rothholz, u., fälschlich auch Javanholz genannt, kommt von Caesalpinia Sappan (Fam. Leguminosae) aus Ostindien und den Sunda-Inseln. jauauische Gauten, k. pl. Die Bauten auf der Insel Java bilden nicht eine in sich abgeschlossene Gruppe, sondern gehören den Stilgruppen Indiens an. Vergl. daher die Art. über buddhistische Bauweise und indische sowie malayische Baukunst. Jaua⸗-Rotangs, s. d. Art. Rotangs. Javelle, f., frz., Schaube, Dachschaube. Jaws pl. fthe vice, engl. (Schloss.), die Backen des Schraubstocks. JawW-piece, s., altengl. (Zimm.), Strebe. Jelängerjelieber, m. (Bot.), s. Geisblatt. IJenking, s., engl. (Bergb.), das Pfeilerort, der Pfeilerdurchhieb. Jerkin-head-roof, s. engl., Krüppelwalmdach. Jerusalemskreuz, n. s. im Art. Kreuz. Jerusalemsweg, m. (Forml.), s. d. Art. Bittgang und Labyrinth. Jet, m., frz., 1. der Wurf; — 2. der Strahl; j. d'eau, engl. jet of water, jetteau, der Wasserstrahl (bei einem Springbrunnen); j. d'eau (Glaf.), der Wetterschenkel; J. de cheaux, Anwurf, Putzlage; j. d'une draperie, Faltenwurf; j. de gaz, der Gasstrahl; j. moule, das Gießloch, der Einguß; 3.s pl. d'un kourneau, die Abstechgrube; 3. en moule, Abformung; zen fonte, der Abguß; 3. en fonte,der Abguß; d'en seul jet (auch von Entwürfen etc.) aus einem Guß; J. de konte, der Anguß, Gießkopf; J. de pelle, eine Schaufel voll. Jet, s.,engl., 1. der Strahl, s. jet, frz., n. — 2. Der Gagat. to jet-out, intr. v. engl., ausladen, vorkragen. Jetée, f. frz., 1. Einsenkung großer Steine oder mit Steinen gefüllter Kästen unter das Wasser, um dadurch einen festen Grund vorzubereiten; vgl. d. Art. Grundbau. — 2. Steinentwurf beim Damm⸗ und Bühnenbau. jeter, v. tr.,Frz., I. 3. un filon (Bergb.), sich verwerfen; — 2. 3. les ondements, Grund legen; — 3. 3. en fonte, abgießen; j. en moule, formen; 3. un pont, eine Brücke schlagen. Zettglas, n., s. v. w. Fritte zur Emailmalerei. Jettée, jettit, jutty, s., engl., Vorlage, Borsprung, Erker. Jetting-out, jutting-out, engl., 1.8., Mäß der Auslabung, Vorkragung, Auskragung; vergl. d. Art. Batter. — 2. adj., ausladend, vorgekragt. Jeu, m., frz. 1. Hinterer Theil des Raumes im Ballhaus (s. d.).— 2. Spielraum in einem Scharnier od. dgl. — 3. J. d'eau, Wasserkunst. — 4. Der Satz, die Garnitur. Jewel, 8. engl., das Juwel. Jews' pitch, s., engl., s. Asphalt. Nib, s., engl., 1. auch Gib, Krahnbalken. — 2. (Schiffb.) der Klüver, Jager. Nib-boom, 8.,engl., 1. der Krahnschnabel, die Krahnbalkenverlängerung. — 2. (Schiffb.) der Klüverbaum. Mib-⸗door, s. engl. (Hochb.), geheime, schwer erkennbare, in der Mauerflucht liegende Thüre, z. B. Tapetenthüre⸗